Mit dem CP-Link-Konzept setzt Beckhoff bereits seit 1998 auf abgesetzte Bedienelemente, d. h. die Bedien- und Anzeigeelemente bilden eine eigenständige, von der Steuerungsebene getrennte Einheit. Der Rechner wird im Schaltschrank untergebracht. Die flexible Platzierung der Control Panel gibt dem Anwender viele Freiheiten. Während die bereits vorhandenen Lösungen
CP-Link 1 und CP-Link 2 auf speziellen Hardware-Komponenten basieren, handelt es sich bei CP-Link 3 um eine reine Softwarelösung.
Im Vergleich zu den bisherigen Lösungen basiert das CP-Link-3-Konzept vollständig auf den Standard-Technologien: 100-MBit/s-Ethernet und IP-Protokoll. Die Bildschirminhalte werden von einem virtuellen Grafikadapter im Host-PC erfasst und über Ethernet an ein oder mehrere Beckhoff Ethernet-Panel mit Windows-Betriebssystem (CE und XP Embedded, XP) gesendet. Für die Display-Kommunikation kann, je nach Betriebsart, TCP/IP oder UDP/IP (Multicast) konfiguriert werden.
Bei der Bildschirmdarstellung unterscheidet man drei Betriebsarten:
Der Host-PC überträgt Bild-Signale, Touchscreen- und Sondertasten-Funktionen sowie „Virtual-USB“ an die Panel. Virtual-USB emuliert einen USB-Root-Hub im Host-PC. Wird nun ein USB-Gerät am Ethernet-Panel eingesteckt, dann meldet der virtuelle Hub das Gerät beim Betriebssystem des Host-PCs an und leitet die nachfolgende Kommunikation transparent durch. Für das Betriebssystem verhält sich das USB-Gerät so, als sei es direkt am PC angeschlossen. Virtual-USB überträgt die Standards USB 1.1 und USB 2.0.
Das CP-Link-3-Konzept wird von allen Beckhoff Ethernet-Paneln und Panel-PCs unterstützt. Voraussetzung hierfür ist die CP-Link-3-Client-Software und Windows CE oder XP Embedded als Betriebssystem. Die Control Panel aus Aluminium verfügen über hochwertige TFT-Displays in verschiedenen Größen und Auflösungen; optional sind Touchpad oder Touchscreen integrierbar.