











Der Buskoppler BK7420 verbindet das Fipio-Bussystem mit den modular erweiterbaren elektronischen Reihenklemmen. Eine Einheit besteht aus einem Buskoppler, einer beliebigen Anzahl von 1 bis 64 Busklemmen und einer Busendklemme. Die Technologie der K-Bus-Verlängerung macht es möglich, bis zu 255 Busklemmen an einen Buskoppler anzuschließen. Der Buskoppler erkennt die angeschlossenen Klemmen automatisch und schaltet das dementsprechende Übertragungsprofil ein.
Der Feldbus Fipio entspricht der WorldFIP-Norm und ist durch das Partnerprogramm Schneider Alliances offen gelegt. Die typische Anzahl von Teilnehmern beträgt bei der elektrischen Verbindung 32 pro Segment; bis zu vier Segmente mit Repeatern sind erlaubt. Die Adresse wird über zwei hexadezimale Adressschalter eingestellt. Die Baudrate für die Kommunikation mit dem Buskoppler beträgt maximal 1 MBaud und wird vom Buskoppler automatisch erkannt. Der Feldbusanschluss erfolgt über eine 9-polige D-Sub-Buchse.
Der Buskoppler BK7420 unterstützt den Betrieb aller Busklemmen. Der Umgang mit den analogen Ein-/Ausgängen unterscheidet sich für den Anwender nicht von dem mit anderen Baureihen. Die Information steht als Byte-Array im Prozessabbild des Automatisierungsgerätes zur Bearbeitung bereit.
Mit der Konfigurationssoftware KS2000 lassen sich die analogen und mehrfunktionalen Busklemmen anwendungsspezifisch anpassen. Die Register der analogen Busklemmen enthalten, je nach Typ, Temperaturbereiche, Verstärkungsfaktoren und Linearisierungskennlinien, die mit der KS2000 über den PC parametriert werden. Die Busklemme speichert die Einstellung spannungsausfallsicher und dauerhaft.
Wahlweise kann auch die Steuerung (SPS, IPC) die Konfiguration der Busklemmen durchführen. Über Funktionsbausteine (FB) wickeln die SPS oder der IPC in der Hochlaufphase die Konfiguration der gesamten Peripherie ab. Die Steuerung kann bei Bedarf die dezentral erstellten Konfigurationsdaten hochladen, um sie zentral zu verwalten und zu speichern. Der Austausch einer Busklemme erfordert keine Neueinstellung. Die Steuerung führt die gewünschte Einstellung nach dem Einschalten automatisch durch.
| Systemdaten | Fipio | BK7420 |
|---|---|
| Anzahl I/O-Stationen | 256 |
| Anzahl I/O-Punkte | masterabhängig |
| Übertragungsmedium | abgeschirmte, verdrillte Zweidrahtleitung (150 Ω Wellenwiderstand) |
| Max. Kabellänge | 1.000 m ohne Verstärker |
| Übertragungsraten | 1 MBaud |
| Übertragungsprofil | automatisches Umschalten FRD (4 Byte), FSD (16 Byte) and FED (64 Byte) |
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| Technische Daten | BK7420 |
|---|---|
| Anzahl Busklemmen | 64 (255 mit K-Bus-Verlängerung) |
| Max. Byte-Anzahl Feldbus | 64-Byte-Input und 64-Byte-Output |
| Digitale Peripheriesignale | 512 Inputs/Outputs |
| Analoge Peripheriesignale | 32 Inputs/Outputs |
| Konfigurationsmöglichkeit | über KS2000 |
| Übertragungsraten | automatische Erkennung bis max. 1 MBaud |
| Businterface | 1 x D-Sub-Stecker, 9-polig mit Schirmung |
| Spannungsversorgung | 24 V DC (-15 %/+20 %) |
| Eingangsstrom | 70 mA + (ges. K-Bus-Strom)/4, 500 mA max. |
| Einschaltstrom | 2,5 x Dauerstrom |
| Empfohlene Vorsicherung | ≤ 10 A |
| Stromversorgung K-Bus | 1.750 mA |
| Powerkontakte | 24 V DC max./10 A max. |
| Potenzialtrennung | 500 V (Powerkontakt/Versorgungsspannung/Feldbus) |
| Gewicht | ca. 170 g |
| Betriebs-/Lagertemperatur | 0…+55 °C/-25…+85 °C |
| Relative Feuchte | 95 % ohne Betauung |
| Vibrations-/Schockfestigkeit | gemäß EN 60068-2-6/EN 60068-2-27/29 |
| EMV-Festigkeit/-Aussendung | gemäß EN 61000-6-2/EN 61000-6-4 |
| Schutzart/Einbaulage | IP 20/beliebig |
| Zulassungen | CE, Ex |
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| Zubehör | |
|---|---|
| KS2000 | Konfigurationssoftware zur erweiterten Parametrierung |
| Kabelsätze | Kabelsätze und Stecker |
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| Bestellangaben | Beschreibung |
|---|---|
| BK7420 | Fipio-„Economy plus“-Buskoppler für bis zu 64 Busklemmen (255 mit K-Bus-Verlängerung) |
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